Aufhebung einer Lebenspartnerschaft

Die gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaft wird auf Antrag vom Gericht aufgehoben. Da das Paar zuvor keine Zusammenveranlagung in Anspruch nehmen konnte, gibt es in dieser Hinsicht keine Verschlechterung.

Die Lebenspartner sind einander zu angemessenem Unterhalt verpflichtet. Das gilt auch für die Unterstützung während des Getrenntlebens. Daher können solche Zahlungen wie bei Ehepaaren außergewöhnliche Belastungen darstellen, ein Realsplitting ist jedoch nicht möglich.

Durch das geänderte Lebenspartnerschaftsgesetz lebt das Paar grundsätzlich im Güterstand der Zugewinngemeinschaft. Somit gelten auch für Lebenspartnerschaften die unter Punkt 9 gemachten Ausführungen. Für Lebenspartnerschaften wurde ein Versorgungsausgleich eingeführt, mit den steuerlichen Konsequenzen wie bei Ehepaaren (vgl. hierzu Punkt 10).

 

 

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