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2. SEPA-Verordnung

Im Dezember 2010 legte die Europäische Kommission den Vorschlag der „Verordnung zur Festlegung der technischen Vorschriften und der Geschäftsanforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro und zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 924/2009" (SEPA-Verordnung) vor, welcher zum 31.3.2012 in Kraft trat.

Geregelt werden verbindliche technische Anforderungen für Überweisungen und Lastschriften in Euro, die sich weitgehend mit den in den Regelwerken für die SEPA-Überweisung und die SEPA-Lastschriftverfahren festgelegten Anforderungen decken und im Ergebnis dazu führen, dass nach den festgelegten Endterminen nur noch die SEPA-Produkte genutzt werden können. Die bisherigen nationalen Verfahren erfüllen diese Kriterien nicht.

Das Kernelement der Verordnung bilden die verbindlich festgelegten Auslauftermine für die nationalen Zahlverfahren. Ab Februar 2014 müssen die in den Euro-Ländern angebotenen Verfahren für Überweisung und Lastschrift in Euro grundsätzlich die in der Verordnung defi nierten Anforderungen erfüllen. Mit der Festsetzung des Auslauftermins besteht nun Planungssicherheit und die Notwendigkeit, die Migration anzugehen.