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Allgemeines

Finanzämter verschaffen sich schon seit Jahren zunehmend Informationsquellen über die erzielten Kapitalerträge von Anlegern. Diese Entwicklung erreicht 2005 einen neuen Höhepunkt: Zu Jahresbeginn mussten inländische Kreditinstitute ihren Kunden eine Jahresbescheinigung über die erzielten Kapitaleinnahmen und Wertpapiergeschäfte ausstellen. Seit April dürfen Finanz- und Sozialbehörden auf sämtliche inländische Konten zugreifen.

Seit Juli 2005 werden dem heimischen Finanzamt erstmals auch die Geldgeschäfte jenseits der Grenzen bekannt. Denn die in Kraft getretene EU-Zinsrichtlinie führt zu einem europaweiten Austausch von Anlegerinformationen – und das nicht nur innerhalb der Europäischen Union.

Haben deutsche Anleger Gelder im Ausland deponiert, müssen sich nicht nur steuerunehrliche Sparer wohl oder übel mit den neuen Mechanismen der Richtlinie beschäftigen. Auch redliche Anleger sind betroffen: Sie müssen ihr Finanzamt davon überzeugen, dass die ihm vorliegenden Informationen aus anderen Staaten zu den Werten der Steuererklärung passen.

Die EU-Zinsrichtlinie wirkt in den einzelnen Ländern entweder durch Kontrollmitteilungen oder den Abzug von Quellensteuer. Doch nicht alle Kapitalerträge sind betroffen. Einige Geldgeschäfte sind generell und andere zeitlich erst einmal ausgeschlossen. Wir erläutern Ihnen hier die Details, damit Sie auf die neuen Kontrollen vorbereitet sind.

 

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