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Die Neuregelungen für geringfügig Beschäftigte

Steuerliche Förderung von haushaltsnahen Dienstleistungen in Privathaushalten

Zu den haushaltsnahen Dienstleistungen gehören z. B. die Zubereitung von Mahlzeiten im Haushalt, die Reinigung der Wohnung, die Gartenpflege, sowie die Pflege, Versorgung und Betreuung von Kindern, Kranken, alten und pflegebedürftigen Menschen. Die Pauschalabgaben bei haushaltsnahen Dienstleistungen betragen nur 12 %, davon je 5 % für Renten- und Krankenversicherung und 2 % Pauschsteuer mit Abgeltungswirkung (einschl. Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag). Steuerpflichtige, die Haushaltshilfen einstellen, können folgende Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen:


  • Bei der Beschäftigung eines Mini-Jobbers bis 400 Euro Monatslohn können künftig 10 % der Aufwendungen, jedoch maximal 510 Euro im Jahr direkt von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden.

  • Wenn der Arbeitnehmer im Haushalt sozialversicherungspflichtig beschäftigt wird, können künftig 12 % der Aufwendungen, jedoch maximal 2.400 Euro im Jahr von der Steuerschuld abgezogen werden (Dienstmädchenprivileg).

  • Wird ein Dienstleistungsunternehmen oder eine Agentur für die Erledigung von haushaltsnahen Dienstleistungen in Anspruch genommen, beträgt die Steuerermäßigung 20 % der entstandenen Aufwendungen, höchstens jedoch 600 Euro.

 

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